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Uluru/Kata Tjuta

Der Uluru wurde von "Ayers Rock" genauso umbenannt wie die benachbarte Formation Kata_Tjuta von den "Olga's". Australien bemüht sich verstärkt um eine Aufwertung seiner Ureinwohner, den Aborigines. So ist der Nationalpark um den Uluru unter gemeinsamer Regie der Anangu (der regionale Stamm) und australischer Verwaltung. Die Einnahmen kommen komplett den Anangu zugute. Wer diesen Ort im australischen Sommer besucht wird die Hitze, die allgegenwärtige Fliegenplage der Wüste und die Touristen schnell als gleich lästig empfinden - im Winter (entspricht dem europäischen Sommer) kann man durchaus die wirklich magischen Momente erleben. Ob Sonnenauf- oder Untergang sind diese Bilder und Stimmungen einzigartig, wer schon mal in der Wüste die aufgehende Sonne oder Abends das Gleiche rückwärts gesehen hat, den kann nur noch nachts der Sternenhimmel der Süd-Halbkugel beeindrucken.
Wieviel Zeit man investieren sollte ist schwer zu sagen und ist individuell sicher sehr unterschiedlich. Viel Zeit sparen kann man mit einem Direktflug nach Yulara. Dies spart die 4-5 Stunden von Alice Springs mit Bus oder Auto zum Uluru. Wer alles mitnehmen will sollte 2 Nächte bleiben, drum herum gibt es diverse Packages und Touren. Buchen kann man von zu Hause oder vor Ort übers Internet. Allerdings hat das Ayers Rock Resort nur eine begrenzte Kapazität, daher gilt es wie immer fängt der frühe Vogel den Wurm und in dem Fall das gute Zimmer.
Wer viel wissen und erleben möchte nimmt mal keinen Mietwagen (lohnt sich definitiv nicht) und bucht Touren oder Packages. Viel hängt dabei von dem Veranstalter und den Guides ab. Ich möchte hier eine Lanze brechen für die AAT-Kings (Thanks to Alison, you did a really great job) und ihren wirklich super arrangierten und informativen Touren.

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Tipps:

Ein "Muss" sind die Touren, die Sonnenauf- und untergang anbieten. Wer etwas mehr als das übliche BlaBla erfahren möchte wählt die "Cultural Walks".

Mir gefiel das Outback Pioneer Hotel and Lodge am Besten, weil das Preis-Leistungsverhältnis noch einigermaßen stimmt und Ambiente und Gäste doch eher der jüngeren oder entsprechend progressiveren Generation nahe kommen. So gibt es ein "Self-Service-BBQ", d.h. man kauft sich an der Theke das Fleisch und grillt selber vor Ort, die Beilagen gibts vom Buffet. Dazu jeden Abend Live-Music mit wirklich guten Musikern und jede Menge Spass. Die "etwas älteren Paare" sollten darauf achten keine Mehrbettzimmer sondern Doppelzimmer zu buchen.



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