Spielberichte-Archiv
SV Riedmoos - TSV Karlsfeld II 7 : 4
Karlsfeld versinkt im Moos - Fulminanter Saisonauftakt des SV
11 Tore sahen die Zuschauer im bisher besten Spiel der Saison. Mit einer herausragenden Mannschaftsleistung überrollten die Riedmooser die hochfavorisierten Karlsfelder.
Mit 3 schnellen Toren in den ersten 15 Minuten lagen die verdutzten Karlsfelder gleich mal hinten und hatten dem druckvollen Spiel der Riedmooser in der esrten Hälfte absolut nichts entgegenzusetzen. Taktisch hervorragend eingestellt, diszipliniert die Positionen haltend, war der SV jederzeit Chef im Ring. Das kompakte Mittelfeld und die aufmerksame Abwehr liessen den Gegner kaum einmal über die Mittellinie kommen und setzten so die Karlsfelder unter Dauerdruck. Mit schnellen Angriffen wurde die gegnerische Abwehr immer wieder überrumpelt. Das 4.Tor nach der ersten halben Stunde war überfällig, Chancen waren genug da. Mit 4:0 ging es in die Pause und man hatte das Gefühl hier brennt heute nichts mehr an.
Kaum waren 5 Minuten in der zweiten Hälfte gespielt hatten die Riedmooser schon wieder 2 Tore zum 6:0 nachgelegt. Spätestens jetzt war jedem klar, das könnte sogar zweistellig werden, also die Chance um das schlechte Torverhältnis zu verbessern. Was dann in der nächsten halben Stunde passierte war wie ein schlechter Traum. Durch mehrere Auswechslungen kam die bisher bombensicher stehende Abwehr in Unordnung. Die nachlassende Konzentration und leichtsinnige Ballverluste taten ihr Übriges und auf einmal fielen innerhalb 10 Minuten 3 Gegentore. Die Karlsfelder witterten Morgenluft und setzten den SV nun schwer unter Druck. Als dann noch das nächste Anschlusstor zum 6:4 fiel stand das Spiel kurzzeitig auf der Kippe, aber die Riedmooser fingen sich schliesslich und gewannen wieder die Oberhand. Das 7:4 war dann die Entscheidung. Gegen die nun völlig platten TSVler kam man zwar noch zu einigen hochkärätigen Chancen, konnte aber keine mehr verwerten.
Inside Riedmoos - Der Kommentar:
Respekt - was die Mannschaft in der ersten Halbzeit gezeigt hat war das Beste was ich bisher gesehen habe. Kompakt in der Abwehr und Mittelfeld, aggressiv in den Zweikämpfen, kreativ und druckvoll im Angriff. Taktisch gut eingestellt und vor allem diszipliniert die Positionen haltend hatte man den Gegner jederzeit voll im Griff. Allerdings spielte man gegen eine Mannschaft, die dies auch zuliess. Der Gegner kam als Tabellendritter mit dem besten Angriff (49 Tore) und der zweitbesten Abwehr. Was man sah war, ein Torwart der den Namen "Fliegenfänger" wirklich verdiente und eine in allen Belangen unterlegene Mannschaft, die in der letzten Viertelstunde völlig platt war. Immerhin 4 Gegentore liess man zu, der Einbruch in der zweiten Hälfte ist unerklärlich - hier muss man noch viel tun. Auch das noch viel zu rechtslastige Angriffsspiel sollte variabler werden. So wird also das nächste Spiel in Altomünster zeigen, ob sich die Mannschaft tatsächlich so weiterentwickelt hat und auch die notwendige Konstanz entwickelt. Erfreulich in jedem Fall bleibt die deutliche Leistungssteigerung und das Verhalten im taktischen Bereich, sowie im disziplinierten Stellungsspiel.
Der Rückblick - Saison 06/07 - Hinrunde
Auf Platz 5 wird das Team überwintern, im gesicherten Mittelfeld oder im Niemandsland je nach Sichtweise, der Abstieg ist so gut wie ausgeschlossen, also erst mal alles in Butter, allerdings 9 Punkte Abstand zur Spitze, macht 3 Siege und das gegen die richtig Guten der Liga.
4 Siege, 4 Niederlagen, 1 Remis ist die somit ausgeglichene Bilanz der Hinrunde.
In Zahlen stellt sich es so dar: 13 Punkte, insgesamt 27:22 Tore, macht +5 in der Tordifferenz.
Für die Statistik heisst dies:
Im Schnitt haben wir pro Spiel etwas mehr Tore geschossen als wir bekommen haben, also wurden statistisch gesehen etwa jedes Spiel 3 Tore geschossen aber auch fast 3 Tore kassiert, eine wahrlich ausgeglichene Bilanz.
Eine mittelmässige Saison und ein mittelmässiges Team - das wäre zu einfach. Es ist genug Potential in der Mannschaft um oben mitzuspielen oder wenigsten für die nächste Saison eine erfolgreiche Truppe aufzubauen.
Die Abwehr ist schnell abgehakt, mit mehr Unterstützung durch, je nach Gegner, defensiv orientierte Mittelfeldfeldspieler sollte eigentlich die Verteidigung belastbarer und sicherer sein. Ansonsten machen die Jungs mittlerweile auch in der Offensive einen guten Job.
Die Offensive und das Mittelfeld sind der eigentliche Knackpunkt. Die bisherige Lösung mit einem gelernten Stürmer hinter zwei Aussenstürmern war ein Flopp. Dies schliesst gleichzeitig das Mittelfeld mit ein, das quasi nie vorhanden war. Nun stehen sich schon die 3 Stürmer gegenseitig auf den Füssen und dann sollen noch spielerisch eher anders orientierte Kräfte ein Mittelfeld aufbauen, das so also nie zustande kommen konnte. Dem Team fehlt die zentrale Mittelfeld-Position, die klassische Nr.10, die ein Spiel in die Hand nehmen kann und die Mitspieler entsprechend motiviert und treibt, mehr zu tun. Leider kann man diese Spieler nicht selber backen oder einfach ernennen, dies muss in der Mannschaft wachsen. Ist das nicht möglich, kann der Trainer das über eine "kollektive Lösung" mit viel Engagement versuchen "über die Zeit zu bringen", jedoch wird ihn das Problem irgendwann einholen. So ist eifach noch zu viel Unruhe im Team, die andauernden Streitereien und Nörgeleien sollten unterbleiben. Mehr Teamgeist würde allen gut tun. So bleibt die Frage wie weit sich das Trainerteam auch ausserhalb des "Standard-Fussball-Training" engagiert und versucht eventuell auch andere Wege zu gehen. Aus dem Profi-Bereich gibt es übrigens genug Beispiele wie es gehen kann und das kostet kein Geld, sondern einfach nur die Bereitschaft Neues anzudenken und zu verfolgen.
Ich wünsche dem Trainer-Team und den Jungs mehr Mut zum Experiment, Kraft um die mannschaftsinternen Probleme zu lösen und schlussendlich Kreativität um das durchaus vorhandene Potential auszuschöpfen.
Auf eine erfolgreiche Rückrunde - gebt Gas.
Uli
SV Riedmoos - SV Ampermoching 3 : 1
Ein Pflichtsieg - Nicht mehr und nicht weniger oder....???
Mit einem mühsam erkämpften Sieg verabschiedet sich die U-19 in die Winterpause. Sogar gegen die "Schiessbude" der Liga gelingen nur 3 Tore in einem Spiel mit dem Prädikat "Schnell abhaken - es kann nur noch besser werden".
Fast eine halbe Stunde dauerte es bis das erste Tor fiel. Dass man gegen eine defensiv eingestellte Mannschaft grosse Schwierigkeiten hat, ist mittlerweile bekannt, dass man sich gegen den spielerisch und technisch mit sehr bescheidenen Mitteln ausgestatteten Tabellenletzten so schwer tat, gibt Anlass zur Sorge. Die rustikal aufspielenden Ampermochinger setzten den Sturm weitestgehend ausser Gefecht, die erstaunlich gut funktionierende Abseitsfalle wurde vor allem auf der linken Seite immer wieder gerne angenommen. So war es ein langer Ball aus der Abwehr in die Spitze, der nach 25 Minuten zum 1:0 verwandelt wurde. Da die Stürmer aber weiter Ladehammung hatten, nahm eben dieser Vorlagengeber die Sache selber in die Hand und drosch den Ball nach einem sehenswerten Angriff kurz vor Halbzeit ins gegnerische Tor. Mit dem 2:0 ging es dann auch in die Pause.
Wer gedacht hatte, dass in der zweiten Hälfte endlich das Schützenfest beginnt, sah sich schnell getäuscht. Im Gegenteil - die weiterhin pomadig aufspielenden Riedmooser brachten den Gegner ins Spiel und der hatte auf einmal Torchancen. Weiterhin wurde einfallslos zwar nach vorne gespielt, Feldüberlegenheit jedoch sieht anders aus. Das 3:0 fiel denn auch erst wieder nach 20 Minuten Gegurke. Dass die Ampermochinger nur 7 Tore in der gesamten Spielzeit erzielt haben kam den Riedmooser zu Gute, dass sie ausgerechnet Nr.8 zum 3:1 hier erzielen konnten passte zum Spiel. Der Schlusspfiff kam dann auch irgenwie wie eine Erlösung - für Spieler wie Zuschauer.
Inside Riedmoos - Der Kommentar:
Ein Sieg war Pflicht - 3:1 gewonnen - Augen zu und durch - jetzt ist erst mal Winterpause.
Doch so einfach geht das nicht. Wenn man die letzte Niederlage in Günding noch gnädig mit "kollektivem Saturdaynight-Fever" erklären könnte, hätte man beim letzten Spiel der Hinrunde mehr erwarten können. Gegen den Tabellenletzten zu Hause, nach 4 Niederlagen in Serie, nochmal ein Zeichen zu setzen - das wär's gewesen. Stattdessen ging das Team nach einer 2:0 Halbzeitführung meckernd und streitend in die Kabine. Hätten die Ampermochinger mehr spielerische Mittel gehabt - es wäre richtig eng geworden. Der Sturm erwies sich auch heute einmal mehr als "laues Lüftchen" und sichtlich überfordert mit der Abseitsfalle, das nicht vorhandene Mittelfeld dümpelte wie immer durch das Spiel und die Abwehr konnte heute sowieso (fast) nichts falschmachen. So hat man ein Spiel am Ende doch noch nach Hause gebracht, das trotz des Sieges eigentlich als eines der Schlechtesten verbucht werden kann.
SV Günding - SV Riedmoos 4 : 3
Kein Licht in Sicht - Schwarze Serie hält an
In einer kampfbetonten, spannenden Partie zogen die Riedmooser einmal mehr den Kürzeren und müssen sich nun nach der vierten Niederlage in Serie endgültig nach unten orientieren.
Mit einer kaum erkennbaren taktischen Aufstellung starteten die Riedmooser relativ gut ins Spiel. Schnell gewann man ein optisches Übergewicht und spielte auch fast nur in Gegner's Hälfte. Leider konnte man damit nichts anfangen, eine um die andere Torchance wurde von den heute völlig indisponierten Stürmern versemmelt. Aus heiterem Himmel fiel nach einer halben Stunde vergeblichem Anrennen das 1:0 für Günding, nachdem sie zum zweiten Mal im Riedmooser Strafraum auftauchten. Postwendend fiel im Gegenzug der Ausgleich, was die Gündinger anscheinend nur noch mehr motivierte - der dritte Angriff auf das Riedmooser Tor führte zu einem Eigentor und somit ging man mit einer 2:1 Führung für Günding in die Halbzeitpause.
Die zweite Hälfte brachte nichts Neues, ausser dass die vergeblichen Angriffsversuche der Riedmooser so langsam aber sicher immer weniger wurden und die Gündinger sich mehr Chancen erspielen konnte. Nach 15 Minuten fiel nach einem kapitalen Abwehrfehler dann das 3:1. Das Spiel schien entschieden. Die Riedmooser kämpften sich jedoch zurück ins Spiel und konnten binnen 10 Minuten ausgleichen. Kurz vor Spielende wurde der heute schwache Riedmooser Torhüter zur tragischen Figur und liess einen durchaus haltbaren Weitschuss zum 4:3 Endstand passieren.
Inside Riedmoos - Der Kommentar
So viele Torchancen nicht zu nutzen ist kein Pech mehr, dies ist klares Unvermögen. Dazu kommt dass jeder Stürmer sein eigenes Spiel spielt und ohne Bindung zur übrigen Mannschaft ist. Der Totalausfall des Sturms heute konnte keinen Sieg herbeiführen. Auch die sonst wacker kämpfende Abwehr war diesmal stets ein Unsicherheitsfaktor und verlor viele entscheidende Zweikämpfe. Der sonst zuverlässig agierendeTorwart zeigte heute immer wieder Schwächen im Stellungsspiel, beim Herauslaufen und muss wenigstens einen Treffer auf seine Kappe nehmen. Und das alles gegen eine Mannschaft die spielerisch alles andere als überlegen war. Nur ein grottenschlechtes Spiel? Gegen wen will diese Mannschaft dann noch gewinnen? Am Ende fehlt nicht das letzte Quentchen Glück sondern das Können. Wenn das nicht funktioniert dann gibt es noch den sogenannten Teamgeist, der eine Mannschaft auch durchaus gegen einen überlegenen Gegner mal siegen lässt und hier fehlt es. Der letzte Biss, der unbedingte Willen zu siegen, für den Anderen rennen, das Tor nicht selber machen zu müssen und so weiter - das macht die Mannschaft aus. So wie sich das Team auf dem Platz präsentiert ist es noch sehr weit davon entfernt eine Mannschaft zu sein. Ohne Führungsspieler, ohne Hierarchie in der Mannschaft, ohne klares taktisches Konzept - wie soll das gehen? Offensichtlich ist hier mehr gefordert als nur ein Fussballtraining auf der grünen Wiese.
SV Riedmoos - TSV Dachau 0 : 3
Riedmoos im freien Fall - Dritte Niederlage in Folge
Gegen den Tabellenführer aus Dachau kassierten die Riedmooser auch noch die zweite Heimniederlage nacheinander. Und wieder scheiterte man am eigenen Unvermögen die Chancen zu verwerten oder über die ganze Spielzeit dagegenzuhalten.
Die erste Halbzeit brachte nichts Neues, man tat sich schwer ins Spiel zu kommen und kam über das übliche Mittelfeldgeplänkel nicht hinaus. Das 1:0 für die Dachauer fiel schon nach 15 Minuten durch einen umstrittenen Elfmeter, nach einem Foul an der Strafraumgrenze. Mit langen Bällen versuchten die Riedmooser wie immer ihre technischen Mängel im Spiel nach vorne auszugleichen, allerdings ohne Erfolg. Die Zweikämpfe wurden nicht angenommen, man stand zu weit weg vom Gegner, der Sturm rannte sich in der gegnerischen Defensive fest - Business as usual.
In der zweiten Halbzeit sah man eine engagierter zu Werke gehende Riedmooser Elf, die sich dann auch durchaus die eine oder andere Chance erspielen konnte. Nun spielte man mit flachen Kombinationen nach vorne und setzte die Dachauer immer wieder unter Druck. Leider fiel in diese Druckphase das 2:0 durch einen Heber, mit dem der bis dahin weitgehend beschäftigungslose Riedmooser Torhüter überlistet wurde. Dies war dann auch der "Genickschuss" für die Moral der Riedmooser, es lief nicht mehr viel zusammen. Mit einem Volleyschuss vom 16er, den man nicht alle Tage sieht, gelang den Dachauern kurz vor Schluss der dritte Treffer.
Inside Riedmoos - Der Kommentar:
Natürlich fiel der Sieg der Dachauer zu hoch aus. Mit etwas Glück wäre vielleicht sogar ein Unentschieden möglich gewesen. Leider nutzte der Gegner die wenigen Chancen aber hocheffektiv und genau da liegt das Problem der Riedmooser. Der Sturm trifft nicht und die Anbindung ans Mittelfeld ist nach wie vor nicht vorhanden. Der eine Schlenker oder Dribbler mehr anstatt dem Pass zum besser postierten Mitspieler oder der direkte Zug zum Tor macht den Unterschied. Gegen die spiel- oder abwehrstarken Mannschaften wurde verloren oder unentschieden gespielt. Die Teams am Tabellenende sollten jedoch kein Maßstab sein, die hohen Siege täuschten über die spielerischen Mängel hinweg. Riedmoos ist im Mittelmass angekommen, die Hinrunde ist im Prinzip gelaufen und man sollte sich überlegen ob man zur Rückrunde vielleicht doch noch mit einer anderen Aufstellung und taktischen Ausrichtung aufläuft. Was wir bisher gesehen haben war nicht sehr erfolgreich, da sei die Frage erlaubt, ob das Trainerteam nicht doch einmal umdenken kann und etwas mehr Kreativität und Risikobereitschaft zeigen kann. Was gibt es eigentlich für diese Saison noch zu verlieren?
SV Riedmoos - TSV Schwabhausen 0 : 2
Absturz ins Mittelmass? - Riedmoos erneut geschlagen
Mit einer desolaten Leistung scheiterten die Riedmooser an sich selbst und den Defensivkünstlern aus Schwabhausen. Mit ihrem bisher schwächsten Auftritt der Saison verpasste die Mannschaft von Trainer Walter Ackermann den Anschluss an die Spitzengruppe und findet sich plötzlich im Mittelfeld wieder. In einem an Höhepunkten armen Spiel auf schwachem Niveau nahm Schwabhausen am Ende als die glücklichere Mannschaft die Punkte dankbar mit nach Hause.
Gegen die kompakt stehenden Schwabhausener fanden die Riedmooser zu keiner Zeit ein Rezept um das Abwehrbollwerk zu knacken. Die erste Halbzeit bestand aus Mittelfeldgeplänkel und unkoordinierten Angriffsversuchen auf beiden Seiten. Mit Einzelaktionen oder einfach langen Bällen nach vorne versuchten beide Teams vergeblich zum Erfolg zu kommen. Mehr als Zufallsprodukte wurden nicht erarbeitet.
Wie die erste Halbzeit aufhörte ging es nach dem Pausentee weiter. Ohne Ordnung und System ging das Spiel hin und her, keine Mannschaft konnte die Oberhand gewinnen. Nachdem sich schon alle auf ein torloses Unentschieden eingerichtet hatten, fiel - natürlich zufällig - 10 Minuten vor Spielende der überraschende Führungstreffer für die Schwabhausener. Gegen die dann weit aufgerückten Riedmooser gelang ihnen sogar noch in den Schlussminuten ein weiterer Treffer zum 2:0 Endstand.
Inside Riedmoos - Der Kommentar:
Abhaken, vergessen und auf das nächste Spiel schauen, vor dem Spiel ist nach dem Spiel. Natürlich kann man mal wirklich schlecht spielen, trotzdem bleibt ein fader Beigeschmack. Gegen Birkenhof auswärts knapp verlieren kann man durchaus, aber gegen die spielerisch doch recht limitierten Schwabhausener keinen Stich zu machen gibt Anlass zur Sorge. Wieder kochte die 3er-Offensive ihr eigenes Süppchen, bloss diesmal war es wirklich ungeniessbar. Ohne Bindung zur Restmannschaft blieb der Sturm ein laues Lüftchen, vertändelte immer wieder den Ball, rannte sich in der gegnerischen Abwehr fest oder irrte ziellos umher. Das wiederum nicht vorhandene Mittelfeld wurde wenigstens des öfteren von den diesmal offensiven Abwehrspielern ausgefüllt, die ansonsten mit den beiden gegnerischen Stürmern wenig Probleme hatten. Nur 13 Tore konnten die Schwabhausener bisher auf dem Konto verbuchen, jetzt sind es 2 mehr und sind damit immer noch schlechter als die Teams am Ende der Tabelle, trotzdem gelang den Riedmoosern nur ansatzweise so etwas wie eine echte Torchance. Bleibt die Frage wie lange Trainer Walter Ackermann noch mit diesem Auslaufmodell an Taktik weiterspielen will, oder ob nicht doch einmal eine andere Aufstellung und personelle Konsequenzen angesagt wären. Weiterhin unbesetzt bleibt die zentrale Mittelfeldposition, die so wichtig für die Spielentwicklung nach vorne ist. Die Kiebitze aus Dachau haben genug gesehen und werden ohne grosse Sorgen am nächsten Freitag zur Partie in Riedmoos antreten oder sollte sich doch etwas ändern???
SV Birkenhof-Eschenried - SV Riedmoos 4 : 3
Riedmoos schwächelt - Erste Niederlage der Saison
Eine bittere Niederlage kassierten die Riedmooser im Spitzenspiel der Liga. Nicht nur die fehlenden Punkte schmerzen, man stürzte gleichzeitig auf Platz 4 der Tabelle ab. Trotz einer 2:0 Führung in der ersten Hälfte gelang es nicht wenigstens einen Punkt zu holen. Selbst die Birkenhofer wären damit auch zufrieden gewesen. Die Zuschauer sahen ein spannendes Spiel auf teilweise sehr gutem Niveau.
Schwungvoll begannen die Riedmooser das Spiel. Mit schönen schnellen Kombinationen wurde die Birkenhofer Abwehr immer wieder ausgehebelt. Der Führungstreffer nach 10 Minuten fiel fast zwangsweise. Weiter gings mit frischem Offensivfussball und nach weiteren 10 Minuten fiel das 2:0. Gute Laune machte sich beim staunenden Riedmooser Anhang breit, das sah richtig gut aus was die Jungs da spielten ...... bis dahin. Dass man schon des öfteren vergessen hat "den Sack zu zumachen" sollte doch irgendwann einmal einen "Lerneffekt" bewirken. Leider müssen wir weiter darauf warten. Man zog sich zurück, verlegte sich aufs Kontern und verzettelte sich ein ums andere Mal in Zweikämpfen, die man auch immer mehr verlor. Der Anschlusstreffer der Birkenhofer war die logische Konsequenz und der Anfang vom Ende. Wenigstens rettete man den Vorsprung in die Pause.
Gegen die wie entfesselt auftretenden Birkenhofer hatten die Riedmooser in der zweiten Hälfte nur wenig entgegenzusetzen. Wer das Spiel gewinnen wollte war schnell klar. So zeigte sich wie schon im Spiel gegen Egenburg, dass man mit einem agressiv aufspielenden Gegner Probleme hat. Vor allem die Abwehr zeigte sich dem Druck nicht gewachsen und liess, teilweise zu Slalomstangen degradiert, den Gegner durch den Strafraum spazieren. Keine 15 Minuten nach dem Pausentee hatten die Birkenhofer das Spiel gedreht und führten 3:2. Die Riedmooser waren nun meistens mehr mit sich selber beschäftigt als mit dem Spiel, die Ordnung war dahin, die Moral sank gegen Null. Klar stieg der Gegner teilweise überhart ein, verweigerte der Schiri einen klaren Elfer, traf man einmal nur den Pfosten - aber das Spiel hatte man vorher schon aus der Hand gegeben. Hoffnung keimte nochmals auf beim Ausgleichstreffer zum 3:3, allerdings nicht lange und zu spät. Kurz vor Schluss gelang den Birkenhofern der Siegtreffer.
Inside Riedmoos - Der Kommentar:
Noch liegt das Verfolgerfeld des neuen Spitzenreiters Birkenhof eng zusammen, jedoch stehen die Riedmooser jetzt vor schweren Aufgaben gegen die direkten Konkurrenten, die kommenden Gegner in den nächsten Spielen. Sollten sich diese als ähnliche Kaliber erweisen wie Birkenhof wird es schwere Spiele geben. Das Experiment mit der bisherigen 3er-Formation in der Offensive ist nun hoffentlich zu Ende, gescheitert ist es schon länger. Das immer mehr statisch wirkende Spiel der Angreifer muss beweglicher werden. Es fehlt an einem kompakten Mittelfeld und der Anbindung der Offensive an die Mannschaft. Die Abwehr muss auch stärkerem Druck über längere Zeit standhalten können. Anstatt sich auf dem Feld zu beschimpfen sollte die Mannschaft zusammenhalten und sich gegenseitig aufbauen. Dies ist sicher eine "Kopfsache", wie auch sich zu konzentrieren und gute Spielphasen zu konservieren und auszubauen. 90 Minuten Motivation muss das Ziel sein, die Jungs müssen mehr "brennen". Dass man oben mitspielen kann mag sicherlich etwas trösten, aber bringt nichts wenn die Spiele verloren werden. Fussball ist einfach und brutal, wer mehr Tore schiesst gewinnt das Spiel, ob er mitspielen kann oder nicht.
SV Riedmoos - Galanolefkos Dachau 3 : 1
Die Serie hält - Riedmoos weiter auf Erfolgskurs
Eigentlich sollte man das Spiel als sogenannten "Arbeitssieg" verbuchen, zählt man jedoch die vergebenen Torchancen zusammen sieht es anders aus.
Wie schon im letzten Spiel gegen Egenburg hatten es die Jungs mit einer defensiv eingestellten und hinten kompakt stehenden Mannschaft zu tun. Die mit bescheidenen spielerischen und technischen Mitteln ausgestatteten Griechen hielten zunächst gut dagegegen und Riedmoos tat sich schwer ins Spiel zu kommen. Die erstmalige Führung in einem Spiel dieser Saison fiel nach 20 Minuten und die beharrlich anrennenden Riedmooser legten sogar wenig später nach zum 2:0. Die dann aufkommende Lässigkeit bestraften die Griechen kurz vor dem Pausenpfiff mit dem Anschlusstor.
Die zweite Halbzeit spielte sich überwiegend in der gegnerischen Hälfte ab. Die wenigen Konter der Griechen wurden frühzeitig abgefangen und nun begann ein Geduldsspiel. Immer wieder rannten sich die Riedmooser Stürmer an der Abwehr fest. Das Niveau der Partie liess erheblich nach, Kerzen und Querschläger irrten auf beiden Seiten durch den nächtlichen Himmel. Immer wieder ergaben sich nun jedoch auch hochkarätige Chancen für die Riedmooser, aber leider scheiterten sie am eigenen Unvermögen oder am gut aufgelegten griechischen Zerberus im Tor, der mit Hilfe der Götter sowie mit seinem Stellungsspiel und Reflexen ein Debakel verhinderte. Die Masse macht's - rein rechnerisch würde irgendwann ein Tor fallen, die Wahrscheinlichkeitstheorie setzte sich durch und so mussten sich die Riedmooser am Ende mit "nur" drei Toren zufrieden geben.
Inside Riedmoos - Der Kommentar:
Es hatte manchmal die Züge einer klassischen griechischen Tragödie: Die Helden kämpfen und rennen, jedoch den Göttern gefiel es nicht und liessen sie leiden.
3:1 gewonnen, weiter ungeschlagen - Hallo, hör ich was? Läuft doch alles bestens!
Hier ist einfach mehr drin gewesen. Auch diesmal war der Gegner in der gesamten Spielanlage, sowie personell deutlich unterlegen. Schön dies zu sehen aber es bleibt festzustellen, dass die Defizite im Stellungsspiel von Mittelfeld und Angriff weiter vorhanden sind, die Ordnung im Spiel nach vorne weiterhin fehlt, ganz im Gegensatz zu der sich immer stabiler entwickelnden Abwehr.
Im nächsten Spiel geht es gegen Birkenhof-Eschenried, das Spitzenspiel der Liga, Erster gegen Zweiter, dann wird man sehen wo man steht.
VFL Egenburg - SV Riedmoos 5 : 5
Riedmoos weiter ungeschlagen - Torreiches Remis in Egenburg
Gegen das agressive und körperbetonte Spiel der Egenburger hatten die Jungs nicht gegenhalten können. Obwohl spielerisch und technisch überlegen, konnte man den Vorteil nicht umsetzen. So führten meist individuelle Fehler zu den gegnerischen Toren.
Wie fast schon normal ging der Gegner erst mal in Führung. Nach der ersten Viertelstunde stand es nach zwei schnellen Angriffen 0:2 und man begann so langsam aufzuwachen und dagegenzuhalten. Über die Flügel waren die Egenburger jederzeit verwundbar. So fielen die Tore bis zur Führung der Riedmooser fast allesamt nach Angriffen von aussen. Mit dem 3:2 ging man in die Halbzeit.
Die zweite Hälfte brachte nichts Neues. Das Spiel wogte weiter hin und her, jede Führung der Riedmooser wurde postwendend egalisiert. Nach wie vor gewannen die Egenburger die Zweikämpfe und verschafften sich dadurch immer wieder Gelegenheiten zum Torschuss. Die klaffenden Lücken zwischen Abwehr und Angriff wurden nun immer deutlicher. Der Ausgleich der Egenburger zum 5:5 fiel durch einen Elfmeter, natürlich unglücklich aber berechtigt.
Inside Riedmoos - Der Kommentar
Für die Zuschauer war der Samstagnachmittag eigentlich gerettet. 10 Tore und Dramatik bis zum Schluss, 90 Minuten Spannung pur, Fussballherz was willst du mehr?
Eigentlich wäre mehr drin gewesen. Gegen das agressive und körperbetonte Spiel der Egenburger taten sich die Jungs schwer. Dass die Teams aus dem "Hinterland" mit langen Bällen ihre schnellen Stürmer bedienen ist hinreichend bekannt, vielleicht wäre hier doch einmal eine Viererkette mit Abseitsfalle angesagt, anstatt mit doppeltem Libero zu spielen. Das leider nach wie vor nicht vorhandene Mittelfeld könnte ebenfalls eine Alternative sein. Die 3er Formation im Sturm hat diesmal nicht gestochen, klar weil gegen die kompakt und tief stehenden Egenburger kein Durchkommen möglich war. Gerade in der zweiten Halbzeit sah man oft 6 und mehr Spieler tief in der eigenen Hälfte und drei Stürmer auf "feindlichem" Terrain. Dazwischen auf 50 Metern gähnende Leere. Spielerisches Potential ist in der Mannschaft genug vorhanden, es sollte also möglich sein ein Mittelfeld aufzubauen um etwas mehr "Spielkultur" zu entwickeln. Schön, dass dies ohne Erfolgsdruck oder Existenzängste angegangen werden kann, offensichtlich ist das Niveau der LIga nicht zu hoch für unser Team, aber bitte nicht vergessen, es ist mehr möglich.
SV Riedmoos - TSV Altomünster 8 : 1
Schwer was los im Moos - A-Junioren veranstalten Torfestival
Mit einem Kantersieg im ersten Heimspiel sind die A-Junioren des SV Riedmoos weiter auf Erfolgskurs
Kann es bei einem solchen Ergebnis überhaupt Kritik geben? Wenig - aber die gleich vorab. Gegen den am Ende hoffnungslos unterlegenen Gegner brauchten die Jungs mehr als eine Halbzeit um sich durchzusetzen. Nach 10 Minuten Abtasten führte der erste Freistoss für Altomünster prompt zum 0:1 Rückstand. Der weitere Verlauf des Spieles zeigte immer wieder die offensichtliche Anfälligkeit der Riedmooser in Standardsituationen. Die "Hallo-Wach-Pille" zeigte aber dann auch sofort Wirkung, innerhalb 5 Minuten stand es 2:1 für Riedmoos. Wer nun dachte, jetzt wird "der Sack zugemacht" sah sich allerdings getäuscht. Nach wie vor tat man sich schwer, ging nicht in dieZweikämpfe, verzettelte sich in Einzelaktionen, liess immer wieder Angriffe zu, die dann auch dem Riedmooser Torhüter einige Gelegenheiten bote sich auszuzeichnen. So ging es dann in die Halbzeit und man liess die Zuschauer mit gemischten Gefühlen zurück.
Wer auf eine entsprechende "Kabinenansprache" gewettet hatte, lag richtig. Nun sah man ein Team dass den Sieg wollte, das statt pomadig, jetzt agressiv in die Zweikämpfe ging und geordneter nach vorne spielte. Das 3:1 nach 10 Minuten war der "Genickbruch" für Altomünster und gleichzeitig Auftakt für das Riedmooser Torfestival. Jetzt hatte man dem Gegner den "Schneid abgekauft". Ab sofort fielen die Tore im 5-Minuten-Takt gegen den sich langsam auflösenden Gegner. Klar, dass man nun sauber aufspielen konnte und den Zuschauern richtig schönen Fussball zeigte.
Gut aufgestellt und taktisch (noch mehr oder weniger) diszipliniert, sah man nach der durchwachsenen 1.Hälfte ein durchaus flottes Spielchen. Allerdings hatte man einen Gegner, der sicher nicht zu den Favoriten der Liga zählt. Die Handschrift von Trainer Walther Ackermann ist mittlerweiler erkennbar - Positionen werden gehalten, ein System wird verstanden, der physische Zustand ist sehr gut. Gegen die "richtig Guten" braucht es allerdings "2 Halbzeiten". Dass 3 Stammspieler gefehlt haben ist gegen diesen Gegner nicht unbedingt aufgefallen, macht aber Lust auf ein Spiel gegen eine adäquate Mannschaft. Die 3-er Formation im Sturm ist sicherlich ein Experiment das kein Bestand haben wird, trifft man denn auf eine entsprechend spielstarke Mannschaft. Nach wie vor fehlt ein echtes Mittelfeld ohne dies keine "Kultur" in das Spiel gebracht werden kann. Man darf gespannt sein, wenn's denn mal gegen richtig starke Gegner geht.
Inside Riedmoos - Der Kommentar
Gott sei Dank hatten einige Spieler genug zu Trinken mitgebracht, es gab keine Versorgung durch "den Verein", "die Mannschaft", wer eigentlich? Die Situation sollte sich nicht mehr wiederholen. Das Minimum ist ein "Six-Pack" an Mineralwasser vom Discounter, im Gegenwert von nicht mal ein paar Zigaretten. Mein Vorschlag wäre eine Mannschaftskasse einzurichten, die nicht nur Getränke sondern auch das Waschen der Trikots einbezieht, kennen wir das nicht eigentlich von der "F-Jugend"? Dies betrifft auch einen "Medizin-Koffer", ist es denn möglich die lächelichen Euros dafür aufzubringen?
TSV Eintracht Karlsfeld 2 - SV Riedmoos 1 : 2
Ein 3er zum Einstand - Neue Saison beginnt mit einem Auswärts-Sieg
Die neu formierte A-Jugend des SV Riedmoos verschafft dem neuen Trainer Walther Ackermann einen gelungenen Einstand zur neuen Saison.
Die mit 5 Neu-Zugängen verstärkte U-19 des SV Riedmoos präsentierte sich mit einer Mannschaft, die durchaus Potential nach oben hat. Der neue Trainer Walther Ackermann hat auf einigen Positionen umgestellt und kann nun auch aus der neu formierten, sichereren Abwehr nach vorne spielen.
Schon nach 10 Minuten fiel der Führungstreffer für den SV Riedmoos. Allerdings zog sich die Mannschaft dann zurück und versuchte zu pomadig die Führung in die Pause zu spielen. Dies wurde auch prompt mit dem Ausgleich der Karlsfelder bestraft. So ging man mit dem Remis in die Halbzeit.
Wie verwandelt kamen die Jungs zur zweiten Hälfte aus der Kabine. Nun wurden die Zweikämpfe gesucht und engagiert Chancen erspielt. Die Karlsfelder hielten dagegen und es entwickelte sich ein interessantes Kampfspiel, das aber immer auf einem erstaunlich fairen Niveau ablief. Den Siegtreffer hatten sich die Riedmooser dann aufgrund der engagierteren 2.Hälfte schlussendlich verdient.
Inside Riedmoos - Der Kommentar:
Offensichtlich zeigt die Handschrift des neuen Trainers Walther Ackermann schon Wirkung. Die Mannschaft macht neue Erfahrungen: Teamgeist, Motivation, Respekt, Leistung, Disziplin - bisher Fremdworte, einmal umgesetzt zeigt sich schon Erfolg.
Zu einfach? - Ok, warten wir ab was die nächsten Spiele bringen, z.B. würde ich gerne noch den Begriff "Kontinuität" unterbringen. Die Weichen sind gestellt, es geht voran, es bewegt sich was, das ist doch schon mal mehr als bisher war - Weiter so!
SV Riedmoos - ASV Dachau 2 1:2
Riedmooser "Mini-Serie" reisst - Niederlage zum Saisonende
B-Junioren sichern trotzdem den Verbleib in der Kreisklasse
Nach 2 Siegen und einem Unentschieden in Folge verabschiedeten sich die B-Junioren des SV Riedmoos mit einer Niederlage in die Sommerpause. Allerdings fiel diese nicht mehr ins Gewicht da der direkte Konkurrent um den Nichtabstiegsplatz ebenfalls verlor und somit absteigen muss.
Der hochfavorisierte Tabellenzweite aus Dachau erspielte sich von Beginn an die Oberhand im Mittelfeld. Die technisch und taktisch überlegenen "ASV-ler" zeigten ein gefälliges Kombinationsspiel das schnell zu einer optischen Überlegenheit führte, allerdings ohne zwingende Torchancen herauszuspielen. Ohne ein leider wieder nicht vorhandenes Mittelfeld behalfen sich die Riedmooser mit langen Bällen auf die schnellen Spitzen, die aber meistens spätestens am 16er von der gut postierten und aufmerksamen Dachauer Abwehr abgefangen wurden. So fiel bei eben einem solchen Angriff aus heiterem Himmel das 1:0 für Riedmoos. Weiterhin schafften es die Dachauer nicht aus der andauernden Feldüberlegenheit Kapital zu schlagen und die tapfer verteidigenden Riedmooser nahmen den knappen Vorsprung mit in die Pause.
In der zweiten Hälfte erhöhten die Dachauer nun den Druck und schalteten einen Gang höher. Folgerichtig fiel der Ausgleich und wenig später der Führungstreffer. Die Riedmooser erspielten sich zwar noch einige Konterchancen mussten aber am Ende doch die Überlegenheit des Gegners anerkennen. Die Dachauer werden ihr Spiel sicher als "Arbeitssieg" verbuchen, die Riedmooser haben gesehen wie man Fussball spielen sollte wenn man denn so könnte.
Saisonbilanz:
Mit 18 Punkten hat man so grade mal die Kurve gekratzt, der Abstand zum Mittelfeld der Liga ist Lichtjahre entfernt.
Mit einer Torquote von 30:59 sind wir schlechter als der zweite Absteiger.
Die Mannschaft hat fast immer nicht komplett gespielt, teilweise in Unterzahl angetreten, immer ergänzt durch C-Juniorenspieler.
Mehrere Abgänge zur Rückrunde haben große Lücken hinterlassen.
Die Ursachenforschung wird wie immer von offizieller Seite ein diffuses Bild ergeben. Versuchen wir uns zu erinneren:
Die Hinrunde war geprägt von saftigen, hohen Niederlagen - Intrigen von außen in die Mannschaft getragen - Mütter die ihre psychischen Defizite über ihre Jungs in der Truppe lösen wollten - gesundheitliche Probleme des Chef-Trainers bis zum Rückzug aus dem Geschäft - chronischer Spielermangel (warum auch immer) - mangelnde Bereitschaft zu regelmässigem Training (?)
Die Rückrunde begann mit dem neuen Trainerteam schon in der Hallensaison unter anderen Vorzeichen. Die totale Defensive war angesagt. Dass man in der Halle defensiv ausgerichtet spielte, war schon verwegen, dies jedoch auf dem Feld in der nachfolgenden Saison noch zu toppen, sprengte das Vorstellungsvermögen von so manchem treuen Anhänger und Beobachter. Folgerichtig hagelte es teilweise vernichtende Niederlagen, die nicht nur an die Psyche der Spieler hohe Anforderungen stellten.
Nun wird das Trainerteam leider an den Erfolgen gemessen und das wird immer so bleiben - defensiv war gestern und offensiv ist heute - vergesst das leidige Gejammere über das "schlechte Spielermaterial" - auch eine "schlechte" Mannschaft kann nach vorne spielen und das Spiel interessant machen - wo ist eigentlich das Proiblem anstatt 2:0 auch mal 6:4 gewinnen - und ist es so schlimm 4:5 zu verlieren anstatt 0:1 ?
Nun kommt der Schnitt, die "B" wird zur "A", die Chance zum Neu-Aufbau der Mannschaft und der perspektivischen Ausrichtung für den Verein. Sollte es gelingen die Truppe zusammenzuhalten könnte man für die nächste Saison nicht nur eine A-Jugend melden, sondern eventuell den einen oder anderen Spieler dazu motivieren dabeizubleiben und die kommende 1.Mannschaft zu verstärken.
Aus der Sicht des Kommentators ist dazu eigentlich nicht sehr viel nötig:
Offensive Spielausrichtung
Spaß am Training
Motivation der Truppe
Förderung des "Teamgeists"
Keine Intrigen und Störungen von "Außen"
Ja ist das denn so schwer oder ist das zuviel verlangt?
SV Lohhof - SV Riedmoos 5:5
Riedmoos kämpft Lohhof nieder - Remis beim Derby
Mit einer unglaublichen Energieleistung kommen die Riedmooser Löwenherzen nach einem 1:4 Rückstand nochmals zurück.
2 Platzverweise und 3 gelbe Karten gab es in dem bis kurz vor Schluss eigentlich relativ fairen Spiel. Leider war der schwache Schiri Gerg Glötzl nicht in der Lage die Partie von Anfang an in den Griff zu bekommen und trug so zur allgemeinen Hektik in der Schlussphase mit dazu bei, dass die Emotionen hochschlugen. Die Nerven der Lohhofer lagen blank, klar - wenn man nach einem lockeren 4:1 zur Halbzeit schon wie der sichere Sieger aussah. Doch der Reihe nach:
Wahrscheinlich hatten die Lohhofer beim WM-Spiel der Deutschen gegen Schweden besser aufgepasst, nach der ersten Viertelstunde stand es schon 4:1. Bis die Riedmooser sich schlaftrunken richtig die Augen rieben, hatte der Angriffswirbel der Rot-Weissen die Kugel bereits 4 mal im Kasten untergebracht. Das Anschlusstor zum 2:1 weckte jedoch nur kurz Hoffnung, ein Debakel kündigte sich an.
Zur zweiten Hälfte mussten sich nun die Zuschauer die Augen reiben, glaubte man doch ein anderes Spiel zu sehen. Eine völlig verwandelte Riedmooser Elf kämpfte plötzlich wie um ihr Leben und die verdutzten Lohhofer konnten dem nichts mehr entgegensetzen. Mit langen Bällen auf die schnellen Spitzen stiess man ein ums andere Mal durch die rot-weisse Abwehr und als der verdiente Führungstreffer endlich fiel hatte man eine schier unglaubliche Energieleistung gesehen. Der Sieg, greifbar nahe, wurde jedoch dann wie so oft in den letzten Minuten wieder verschenkt. Ein dummes Foul im Strafraum bescherte den Lohhofern in der Schlussminute noch einen Elfer und damit das Remis. Danach spielten sich wirklich unschöne Szenen im Riedmooser Strafraum ab die dann nach Rangeleien zu den beiden roten Karten (je eine für Lohhof und Riedmoos) führten. Sogar Trainer und Zuschauer liessen sich anstecken und es kam zu verbalen Auseinandersetzungen untereinander und mit dem Schiri. Die erhitzten Gemüter beruhigten sich aber dann doch wieder, schade dass man die Riedmooser Fans als "Krattler" bezeichnete.
Nun würde im letzten Spiel gegen Dachau ein Unentschieden reichen um den Verbleib in der Kreisklasse aus eigener Kraft zu sichern. Sollte die Truppe jedoch mal von Anfang an eine solche Leistung bringen wäre dies sicher kein Thema.
SV Riedmoos - SG Odelzhausen/Sulzemoos 3:1
Riedmoos schwimmt sich frei - Sieg in der Wasserschlacht
Mit einem verdienten 3:1 Sieg stellten die Riedmooser gegen den favorisierten Tabellendritten SG Odelzhausen/Sulzemoos ihren Ursprung unter Beweis - auf sumpfigem Gelände im Dauerregen waren sie in ihrem Element.
Ohne Respekt vor dem Gegner (im Hinspiel setzte es eine 11:0 Klatsche) fingen die Jungs dort an, wo sie beim Spiel gegen Altomünster in der letzten Viertelstunde aufgehört hatten, nach vorne spielen, im Mittelfeld aufrücken und den Gegner unter Druck setzen. Nach einem vorbildlich vorgetragenen Angriff mit Pass in die Tiefe ging man dann auch bereits nach 10 Minuten in Führung. Allerdings war dies das Wecksignal für den Gegner der im anschliessenden Gegenzug erstmal wieder auf Unentschieden stellte. Es folgten wütende Angriffe der offensichtlich überraschten Spielgemeinschaft, die aber wenig zählbares brachten. Einzig die Angriffe über die Flügel mit den nachfolgenden Flanken brachte Gefahr, die Schüsse aus der Distanz dürften der Mannschaft mit Sicherheit ein Weitschuss-Straftraining eingebracht haben. So durfte sich nur der Riedmooser Torwart freuen immer wieder hinter dem Tor durch den Schlamm zu waten und die Bälle im Acker zu suchen. Nachdem der Himmel die Schleusen geöffnet hatte und der Platz dann seinem Namen Ehre machte, taten sich beide Teams schwer ein normales Spiel zu entwickeln. Mit dem 1:1 ging es in die Pause.
Die zweite Hälfte bot das gleiche Bild. Solange sich die Riedmooser zurückzogen und nur in der eigenen Hälfte verteidigten war Gefahr im Verzug. Wenn jedoch das Mittelfeld aufrückte und offensiver gespielt wurde kam man auch zu Chancen. Schlussendlich war es eben die Chancenverwertung die Riedmoos den entscheidenden Vorteil verschaffte. Mit einem Freistoss und einem schnell vorgetragenen Angriff stand es plötzlich 3:1 und dem hatten die Gäste nichts mehr entgegen zu setzen.
Man könnte also nun mit breiter Brust in Lohhof zum Lokalderby (25.06) antreten, da bei 5 Punkten Vorsprung zum Abstiegsplatz eigentlich fast nichts mehr anbrennen kann. Und - wie man hört, soll es eine neue A-Jugend mit dem Trainer Walter Ackermann geben. Wenn dann noch "richtig Fussball gespielt werden sollte" würden sicherlich einige Spieler auch wieder "richtig Lust haben" und dann könnte durchaus eine gute Truppe zusammenwachsen. Mit den vielen "jahrgangsjüngeren" Spielern könnte sich auch eine erfolgsversprechende Perspektive ergeben, vorausgesetzt man versteht es alle bei der Stange zu halten.
SV Riedmoos - Altomünster 2:1
Balsam für die Seelen - Endlich wieder ein Sieg
Nach 9 sieglosen Spielen in Folge fährt Riedmoos wieder einen "3er" ein.
Am 23.Oktober 2005 gewann man zum letzten Mal ein Pflichtspiel und eben gegen jenen Gegner den man nun wieder traf. Damals besiegte man Altomünster sicher mit 2:0, also war ein Sieg auf eigenem Platz nur reine Formsache. Die meisten Wetten liefen auf einen Kantersieg hinaus und so rieben sich alle verdutzt die Augen als Altomünster nach 10 Minuten in Führung ging. Der vermeintliche Aufbaugegner erwies sich als mindestens ebenbürtig und setzte unsere Truppe von Anfang an mächtig unter Druck. Die seit langem wieder einmal komplett besetzten Riedmooser (und 3 Auswechselspieler!!!) waren offensiv aufgestellt (2 Spitzen und ein richtiges Mittelfeld!!!) taten sich in ihrer neuen Rolle jedoch erstmal sehr schwer. Wie soll eine Mannschaft die, bis auf den einen oder anderen Stürmer, die Mittellinie nur beim Anstoss sah plötzlich nach vorne spielen und Tore schiessen. Bälle die sonst einfach nur nach vorn gedroschen wurden mussten auf einmal zu Pässen mutieren, die Mittelfeldspieler irrten in den nun grösseren, freien Räumen umher und suchten die Mitspieler. Man kam aber so langsam ins Spiel und erzielte auch dann den verdienten Ausgleich. Ab dann entwickelte sich ein munteres Spielchen, es ging hin und her, keines der Teams konnte so richtig die Oberhand gewinnen. Die Schlussphase gehörte den Riedmoosern, die in den letzten 10 Minuten mehr Druck machen konnten und am Ende die Nase vorn hatten. Kurz vor Abpfiff gelang der erlösende Siegtreffer.
Fazit: Im Nachhinein erwies sich der Sieg als ein "Big Point", da die Konkurrenz im Abstiegskampf verlor. Mit nun wieder 2 Punkten Abstand zum Abstiegsplatz ist das rettende Ufer zum Greifen nahe, allerdings könnte sich die schlechte Torbilanz entscheidend auswirken - 10 Tore werden die Jungs wohl nicht mehr aufholen. So kommt dann eventuell dem Lokalderby gegen Lohhof entscheidende Bedeutung zu, hier wäre die vermutlich einzige Chance alles klar zu machen. Zu hoffen bleibt, dass man sich nach dem Erfolgserlebnis nun etwas mehr zutraut, Mannschaft wie Trainer, und dann bei den nächsten Spielen versucht offensiver zu spielen und Tore zu schiessen anstatt versuchen zu verhindern. Die letzten Spiele haben doch gezeigt wie es (nicht) geht.
Der aktuelle Spielbericht
FC Fasanerie Nord - SV Riedmoos 6 : 0
Absturz ins Nichts - Fussball wo bist du bloss hin?
Einer fussballerischen Bankrotterklärung gleich konnte man das Spiel gegen den Tabellenzweiten interpretieren. Natürlich war mit leider nur 10 Mann die wie immer unter Personalsorgen leidende Truppe der Riedmooser dem Aufstiegsfavoriten hoffnungslos unterlegen, die Art und Weise jedoch wie die Mannschaft unterging gibt Anlass zur Sorge.
Wie schon in den letzten Spielen war die taktische (???) Marschrichtung klar - massierte Abwehr, kein Mittelfeld und 1 Spitze. Sollten die Befreiungsschläge der Abwehr mal bei dem 1-Mann-Sturm ankommen, wäre ja durchaus eine Chance drin. Entweder die gegnerische Abwehr macht einen Fehler oder einer von den Querschlägern aus der eigenen Hälfte wird von dem, vom übrigen Spielgeschehen völlig isoliert spielenden Stürmer, verwertet - so einfach kann Fussball sein.
Fern jeder Realität spielte die "Vierer-Kette" manchmal durchaus auf einer Linie, ansonsten suchte jeder sein Heil in der Manndeckung und hob ein ums andere Mal eine eventuell entstehende Abseitsstellung auf. Gegen die technisch perfekten und schnellen Stürmer hatte diese Abwehrformation nie den Hauch einer Chance.
Mit einem Halbzeitergebnis von 0:2 hätte man eigentlich positiv nach vorne denken können, leider kam aber wie immer der Einbruch in der zweiten Hälfte. Warum die Truppe in der zweiten Halbzeit immer einbricht, egal ob sie führen oder nicht, ist eines der vielen Rätsel, die es zu lösen gibt.
Dass der Sieg vom FC Fasanerie nicht höher ausfiel, lag an der entspannten Einstellung der 2.Halbzeit, man wechselte munter durch, gab den Ersatzspielern eine Chance und probierte das eine oder andere aus. Bei etwas mehr Engagement wäre ein zweistelliges Ergebnis durchaus drin gewesen. In dieser Form ist die technisch und taktisch hervorragend ausgebildete Fasanenelf schon aufgestiegen.
Bleibt die Frage nach der Perspektive unserer Mannschaft - von Grund auf zur Defensive verdammt hat schon Teams anderen Kalibers verschlissen - die konsequente Weigerung des Trainerteams für eine andere Einstellung des Teams zeigt die Hilflosigkeit mit der sich die Mannschaft auf dem Platz präsentiert. Wenn schon vorn vorn herein klar ist, dass keine Chance besteht, könnte man vielleicht auch mal anstatt 6:0 dann 11:5 verlieren und hätte aber selber Tore geschossen, die eventuell die Jungs an sich glauben lassen. Leider sind Flexibilität, Individualität oder Kreativität offensichtlich unübersetzbare Fremdworte für die Ausrichtung des Teams und es überhaupt einmal anders zu probieren ist offenbar grundsätzlich ausgeschlossen.
Man kann also nicht einmal gespannt auf das nächste Spiel blicken, es kommt wie's kommen muss - wie immer - schade.
Der aktuelle Spielbericht:
SV Riedmoos - SG Petershausen/Weichs 1 : 2
Ein Elfmetergeschenk in der Nachspielzeit bescherte den Petershausener den späten Sieg und Riedmoos einen verpatzten Saisonauftakt.
Die wieder einmal ersatzgeschwächte Elf der Riedmooser begann gegen den hochfavorisierten Tabellendritten der Spielgemeinschaft Petershausen/Weichs mit einer kompakt stehenden, defensiv ausgerichteten Formation. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass des Gegners Abwehr heute die Schwachstelle sein sollte, so kam man sobald man den Gegner unter Druck setzte auch zu Chancen. Einer der vielen gewonnenen Zweikämpfe in den 1:1-Situationen führte dann auch folgerichtig zum zwar überraschenden, aber durchaus verdienten 1:0 für Riedmoos. Damit ging es dann auch in die Pause.
In der zweiten Hälfte war dann die totale Defensive angesagt. Die Riedmooser zogen sich in ihre eigen Hälfte zurück, gaben Mittelfeld und Angriff komplett auf und überliessen dem Gegner das Spiel. Dass dies keine erfolgreiche Taktik ist, wissen wir nicht erst seit "Trappatoni oder Cattenacio", zudem setzt es voraus dass man auch so spielen kann. So war es also nur eine Frage der Zeit, wann das Riedmooser Abwehrbollwerk den immer wütenderen Angriffswellen der Petershausener nachgeben würde. Der Ausgleich fiel kurz vor Ende der regulären Spielzeit. Auch ein Unentschieden wäre noch ein Erfolg gewesen, aber durch ein dummes und völlig unnötiges Foul im Strafraum standen die Riedmooser am Ende mit leeren Händen da - eine bittere Lektion.
Fazit: "Hinten alles dicht und vorne hilft Gott" - das kann es nicht sein, solange im Fussball noch durch Tore die Spiele gewonnen werden. An die chronische, personelle Unterbesetzung werden wir uns auch gewöhnen müssen, dies kann keine Dauerausrede für eine solche hilflose Defensivtaktik sein. Also liebes Trainerteam, vielleicht sollte man es einfach mal probieren anstatt schon vorher abzuwinken, verlieren können wir doch sowieso schon ganz gut.
SV Riedmoos - SV Lohhof 2 : 2
In einem kampfbetonten und spannenden Spiel, eben ein echtes Derby, konnten die favorisierten Lohhofer am Ende mit einem Punkt zufrieden sein.
Die mit der reiferen Spielanlage ausgestatteten Nachbarn trafen auf eine fast wieder komplette und hochmotivierte Riedmooser Elf, die überraschend gut eingestellt und diszipliniert begann. So hatten die Lohhofer zwar die besseren Chancen und eine optische Überlegenheit, konnten ihre zahlreichen Chancen aber nicht in Zählbares umsetzen. Da machten es unsere Jungs schon besser, einer der wenigen Angriffe die bis in den Lohhofer Strafraum führten, bescherte das 1:0, das nennt man effektiv. Bis sich der Gegner vom Schock erholt hatte, ging es dann auch schon in die Pause. Mit wütenden Angriffen eröffnete Lohhof die zweite Hälfte, biss sich jedoch immer wieder an der langsam aber sicher ins Wanken geratenen Riedmooser Abwehr fest. Mit einem schönen Konter legten die Jungs dann auf einmal noch eine Schippe zum 2:0 nach. Leider hielt aber nicht einmal der 2 Tore-Vorsprung bis zum Ende. Der Anschlusstreffer fiel fast zwangsläufig, die Folge des Trainingsrückstandes und mangelnder Selbstdisziplin einiger Spieler. Trotz vieler weiterer Chancen gelang den Lohhofern am Ende doch noch der insgesamt glückliche Ausgleich gegen eine sich auflösende Riedmooser Truppe.
Eine erste Halbzeit, wie wir sie lange nicht mehr gesehen haben, macht Hoffnung auf bessere Zeiten. Sollte es nun noch gelingen einen neuen "Teamspirit" und vor allem auch Disziplin zu vermitteln, dürfen wir uns auf eine spannende und erfolgreiche Rückrunde freuen.
SG Odelzhausen/Sulzemoos - SV Riedmoos 11:0
Kann man einer zweistelligen zu-Null-Niederlage noch etwas Positives abgewinnen? Ja, man kann. Ohne 3 Stammspieler (2 im Urlaub!!!!!) musste die Not-Elf diesmal mit nur 9 Feldspielern antreten. Mitte der ersten Halbzeit schied dann noch Florian Hasreiter nach einem Zusammenprall mit Verdacht auf Gehirnerschütterung aus, da waren's nur noch 8. Mit einem moderaten 0:4 ging es in die zweite Hälfte. Statt aber sich nun dem Schicksal zu ergeben, spielten die Jungs auf einmal mit Lust und Laune und erarbeiteten sich sogar noch die eine oder andere Torchance. Den sicheren Untergang vor Augen kombinierte man munter drauf los, sogar die Abseitsfalle schnappte einige Male zu. Wäre da nicht das Ergebnis, könnte man versucht sein dies alles durchaus positiv zu sehen. Leider bleibt die Tatsache der äusserst angespannten personellen Situation, sowie die Einstellung einiger Spieler zu Training und Spielbetrieb. Ohne Verstärkung wird es wohl nicht möglich sein, die Klasse zu halten. Sollte sich nun tatsächlich ein neues Trainerteam formieren, muss schnell ein neues Konzept erstellt und hart gearbeitet werden um eine Wende zur Rückrunde zu schaffen.
TSV Altomünster - SV Riedmoos 0:2
Mit einem verdienten Auswärtssieg verschafften sich unsere Jungs erstmal ein bisschen Luft im Abstiegskampf. Mit dem wieder genesenen Kapitän Manuel an Bord pflügte der Dampfer zwar immer noch durch schwere Wasser, am Ende aber doch in den sicheren "3-Punkte-Hafen". Die vielen vergebenen Chancen hätten durchaus einen höheren Sieg ermöglicht, doch freuen wir uns erstmal, dass wieder Torchancen erspielt wurden.Zu erwähnen ist auch noch die deutlich ansteigende Form von Torhüter Daniel, der unserer Abwehr auch wieder Sicherheit gibt und somit heute entscheidend zum "zu-Null-Spiel" beitrug. Leider werden die schweren Zeiten noch weiter anhalten. Ein Ersatz für den Abgang zweier Stammspieler ist nicht in Sicht und bei allem Respekt für unsere grossartig kämpfenden C-Jugendspieler kann dies keine Dauerlösung sein. Als wär's noch nicht genug Unglück wurde Cheftrainer Peter Rein Mit Herzproblemen in die Klinik eingeliefert und wird wohl für längere Zeit nicht mehr zur Verfügung stehen.
An dieser Stelle die besten Wünsche und und werd schnell wieder gesund, Peter.
Offensichtlich sind aber schon die Weichen für eine umfassende Neustrukturierung von Mannschaft, Trainerteam und Umfeld gestellt. Wie man hört, könnte dies bereits zum nächsten Spiel in Sulzemoos umgesetzt sein. Es bleibt also weiter spannend.
Und es gibt sie doch noch, die Originale, die Guten:
Mein Schiri des Jahres: Günther Freis (siehe Foto)
Nicht die tadellose Leistung, nicht das ruhige, unauffällige Leiten eines Spiels - das sieht man doch noch manchmal. Dass aber ein Typ auf dem Platz steht, der zwar kleiner als fast alle Spieler ist und trotzdem Chef auf dem Platz ist, "fettes Respect" sagen unsere Jungs heute. Sprüche wie "wir spielen hier Fussball und kein Schach" oder "einmal Hand geht noch, aber zweimal ist zuviel" hört man aus Schieri's Munde doch eher selten auf dem Platz.
Deshalb hier die Forderung: Wir wollen mehr Freis auf dem Platz.
SV Riedmoos - TSV 1865 Dachau 1 : 1
Not gegen Elend hiess es heute. Schlusslicht Dachau holte den ersten Punkt überhaupt bei unserer ersatzgeschwächten Truppe. Ohne 5 Stammspieler, wovon 2 endgültig den Verein verlassen haben, tat sich die Rumpfmannschaft sehr schwer. Gegenüber dem Bergkirchener "Skandalspiel" und trotz den Querelen in der Mannschaft und im Umfeld zeigten sich die Jungs zwar mental stark verbessert, jedoch spielerisch 2 Klassen schlechter. Mit dem Unentschieden hatte man am Ende sogar noch Glück, hatten die Dachauer doch die besseren Torchancen. Nun ist der Tiefpunkt praktisch erreicht, ab jetzt kann es nur noch besser werden. Man darf gespannt sein ob und wie das Trainerteam die im Moment sehr schwierige Situation meistern wird.
TSV Bergkirchen - SV Riedmoos 3 : 2
Ein echtes "Skandalspiel" erlebten wir in Bergkirchen. In dem überaus fairen Spiel schaffte es Schiedsrichter Robert Hauptkorn trotzdem 5 gelbe Karten und 3 Platzverweise gegen uns auszusprechen. Dazu wurden mit Hase und Manuel wegen Schiri-Beleidigung noch 2 Zuschauer des Geländes verwiesen. Der Bergkirchner Anhang (überwiegend Erwachsene) dagegen durfte nach ausgiebigem Weissbiergenuss am Platz unsere Spieler beleidigen und provozieren ohne dass der Schiri dies überhaupt nur wahrgenommen hat. Zudem brachte Hauptkorn mit seinen seltsamen Entscheidungen und klarer Benachteiligung unserer Jungs dann zum Schluss noch die Emotionen und Hektik ins Spiel die ihm offensichtlich gefehlt hatten. Leider war er dann damit selber hoffnungslos überfordert und nicht mehr Herr der Lage. Als Krönung der indiskutablen Leistung und offizielles Eingeständnis seiner Hilflosigkeit beendete er das Spiel sofort nach dem Führungstreffer durch Freistoss der Bergkirchner ca. 5 Minuten vor der Zeit. Die Nachspielzeit von mindestens 5 Minuten bedingt durch die Platzverweise und vielen Unterbrechungen wurde gar nicht erst berücksichtigt. Natürlich wird Protest eingelegt, mal sehen was rauskommt, wenn wir nur dadurch den Schiri anderen Teams ersparen können.
Ach so, Fussball gab es auch noch. In dem relativ ausgeglichenen Spiel gingen unsere Jungs zweimal in Führung. Da sich die Bergkirchner im Auslassen ihrer Torchanchen gegenseitig übertrafen, mussten 3 Freistösse herhalten um zu siegen und Freistösse gibt ja wie wir wissen der Schiri, alles klar? Trotzdem, es gibt weiterhin viel Arbeit für das Trainerteam und die Erkenntnis: Ab sofort spielen wir nur noch gegen den Abstieg.
Und den Spruch des Jahres hab ich auch noch:
Der Bergkirchner Trainer auf meine Frage warum der Schiri wohl diesen unberechtigten Freistoss gegeben hat .........
"Irgendwas muss er doch pfeifen"
SV Riedmoos - FC Fasanerie Nord 0 : 6
Die zweite bittere Niederlage im dritten Spiel gibt Anlass zur Sorge. Nicht dass der Gegner um so viel überlegen war, wie wir verloren haben ist das Problem. Dass wir praktisch nichts entgegen setzen konnten ist schon hart. So hatte der Gegner leichtes Spiel und überlupfte ein ums andere Mal die überforderte Abwehr mit langen Bällen auf ihre schnellen Flügelstürmer. Ohne grossartig zu glänzen gewann der FC Fasanerie am Ende überlegen gegen eine desolate Riedmooser Mannschaft ein Spiel das ohne grosse Höhepunkte, zerfahren und mit viel "klein-Klein" eins von den wirklich schlechten Spielen war. Bleibt die Hoffnung - es gibt noch schwächere Mannschaften und die Saison hat gerade mal begonnen.
SG Petershausen-Weichs - SV Riedmoos 8:2
Eine herbe Niederlage setzte es gegen die favorisierte "Teil-Kreisauswahl" der Spielgemeinschaft. Nach den anscheinend unvermeidlichen schnellen Toren spielten die Jungs mit dem gewohnten Rückstand dann durchaus gut mit, erzielten den Anschlusstreffer und alles sah eigentlich nicht schlecht aus. Als dann aber zuerst Kapitän Manuel Wiest und kurz darauf Stürmer Stefan Reim verletzt ausschieden, ging es eigentlich nur noch um Schadensbegrenzung. Gegen die technisch und spielerisch überlegene Spielgemeinschaft hielt das Riedmooser Bollwerk mit 10 Mann jedoch nur noch bis Anfang der zweiten Hälfte und endete im Debakel. Trotzdem bleibt die Erkenntnis, man hätte vollzählig und mit den wichtigen Spielern an Bord durchaus mitspielen können. Leider ist noch nicht geklärt wann die verletzten Spieler wieder einsatzfähig sind.
SV Riedmoos - TSV Jetzendorf 3:1
Ein frühes Führungstor war der Schlüssel zum Erfolg, konnte man doch gleich im ersten Punktspiel befreiter aufspielen. Die spielerisch und technisch starken Jetzendorfer forderten unsere Jungs bis zur letzten Minute, zeigten sie doch nicht den typischen "Kick and Rush-Fussball", den man sonst aus dem Hinterland kennt. Ohne die leidigen Konzentrationsprobleme hätte sich unser Team noch etwas Stress ersparen können, aber das wird hoffentlich noch.
SV Riedmoos - FC Phönix Oberschleissheim 10:3
Mit einem Kantersieg beendete das Team die Reihe der Testspiele. Zunächst einmal rieb man sich aber verwundert die Augen, lag man doch nach nicht einmal 10 Minuten schon mit 0:2 zurück. Nach diesem "Hallo Wach" setzte sich dann aber doch die spielerische und körperliche Überlegenheit durch und so kam man am Ende gegen die hoffnungslos unterlegenen Schleissheimer zum nie gefährdeten Sieg.
SV Lohhof - SV Riedmoos 2:3
Im zweiten Testspiel vor der neuen Saison zeigte sich das Team zwar verbessert, aber noch nicht optimal eingestellt. Trotz der unglücklichen Niederlage (Goali Daniel Maurer rutschte der glitschige Ball in der letzten Sekunde des Spiels durch die Hände zum 2:3 Endstand) erwies sich der Aufsteiger Riedmoos dem Kreisliga-Absteiger Lohhof als durchaus ebenbürtig. Die erste Halbzeit sah man eine agressiv und konzentriert aufspielende Mannschaft die dann auch verdient in Führung ging. Leider konnte man den Schwung in der zweiten Hälfte nicht mehr halten und die zunehmende Nachlässgkeit der Abwehr brachte Lohhof einige gute Chancen, die sie jedoch nur zweimal verwerten konnten. Insgesamt war eine Leistungssteigerung zu sehen, an der Konstanz und Konzentration muss noch gearbeitet werden.
SV Riedmoos - SV Amicitia München 1 : 3
Im ersten Testspiel nach der Sommerpause setzte es gleich eine saftige Niederlage. Die wie erwartet zweikampfstarken Münchner waren vor allem konditionell weit voraus und hatten die bessere Spielanlage. Die vielen ausgelassenen Torchancen von Amicitia gestalteten das Ergebnis dann doch noch einigermaßen erträglich. Viel Arbeit also noch für die Jungs vor allem im taktischen Bereich - packen wir's an.














